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Westernhagen in concert 2005:

"Wahre Beifallsstürme erntet eine Tänzerin, die sich während des Songs "Sexy" am Ende des Catwalks an einer Metallstange räkelt."
Rheinische Post vom 11.09.2005

"Sein Bühnenbild ist die Kulisse von einer Art betagtem Schmierentheater. Backsteinwand und Dielenboden. Ein unglaublich starkes Großaufgebot an Topmusikern begleitet ihn. Eine Tänzerin räkelt sich im Hintergrund, auf einer Leinwand laufen Filmcollagen. Großartig"
Hamburger Morgenpost vom 12.09.2005

“Das Programm ist kunstvoll arrangiert. Die Kulisse wirkt wie eine Theaterbühne. Im überdachten Orchestergraben agiert Marius mit der 13-köpfigen Band, und auf der Bühne interpretiert die Tänzerin Anne Hamann die Songs parallel zu den Videoclips, die an Dogma-Filme erinnern. Heulende Kinder sieht man zum Lied “Gejammer”. Und im blutroten Kleid tanzt Anne Hamann zu “Du entkommst mir nicht.” Wesentlich besser kommt die Tänzerin dann als Gogo-Girl an, wenn sie sich zu “Sexy" lasziv um eine Stange schwingt.”
Braunschweiger Zeitungsverlag, 14.09.2005

“Auch zwei Frauen waren im Ensemble vertreten: eine schöne schwarzhäutige Background-Sängerin und eine schöne blonde Tänzerin, die zum ersten Mal zu dem Stück "Du entkommst mir nicht" die Bühne betrat. Sie tanzte in einem roten, vorne geschlitzten Kleid selbstquälerisch vor einer Leinwand umher, auf die Bilder einer nackten Holzpuppe projiziert wurden. Im folgenden Verlauf des Films wurde die Holzpuppe zuerst mit roten Brustwarzen bemalt und anschließend verbrannt; in die ekstatisch leckenden Flammen wurden Live-Bilder von Marius Müller-Westernhagen und der schönen schwarzhäutigen Background-Sängerin eingeblendet. In dem Stück "Sexy" strippte die blonde Tänzerin um eine Stripteaseclub-Stange herum und ließ sich, am Ende nur noch mit Hotpants und einem schwarzen BH bekleidet, von Marius Müller-Westernhagen den Bauchnabel und den Raum zwischen ihren Brüsten ablecken. In "Kein Gefühl" war sie als Schwanenseeballerina zu sehen, die vor einem mondhellen Nachthimmel tanzte ...”
Berliner Zeitung, 15.11.2005

Aus einem Interview mit Helmut Zerlett in funtasten 02|2005:
"Komponist, Studiomusiker, Bandleader, Musical Director, Live-Keyboarder und Organist mit Leib und Seele – nicht allein durch seine Tätigkeit in der Harald Schmidt Show ist Helmut Zerlett hierzulande der bekannteste Mann an den Tasten. Bereits in den 80er Jahren spielte er die Keyboards in Westernhagens Band und arbeitete bei unzähligen Live- und Studio-Projekten mit. Im Zuge der aktuellen Tour trafen wir Helmut Zerlett vor dem Soundcheck zum Konzert in der Leipziger Arena.

Du bist nach vielen Jahren wieder mit Marius unterwegs, wie läuft die Tour?

Sehr gut. Wir spielen an den meisten Orten jeweils zwei Tage. Es ist eine große Show und eine wirklich tolle Band. Es macht riesigen Spaß. Die Tour läuft noch bis Dezember.

Wer ist bei der Tour noch in der Band?

Marius hat eine Band zusammengestellt, deren Vita sich wie ein Rocklexikon liest. Mit dabei sind z.B. die Bläser von Eric Clapton, die ‚Kick Horns'. Dann ist Andy Newmark dabei, der Schlagzeuger von David Bowie und Roxy Music. Mit 17 war er schon bei Sly and the Family Stone. Dann haben wir Julian Crampton, der bei US3 und vielen anderen Jazz und Rock-Formationen spielt, Martin Ditcham, der mit Talk Talk gearbeitet hat und bei Chris Rea trommelt. Markus Wienstroer, der mit Lalo Schifrin arbeitet, Harry Bogdanovs von David Knopfler, Jay Stapley von Roger Waters und, nicht zu vergessen, Friso Lücht, für mich einer der besten Pianisten im Lande. Gesangsmäßig verstärkt werden wir von Della Miles, die schon mit Whitney Houston tourte. Anne Hamann bezaubert durch ihre eindrucksvollen Tanzimprovisationen.“

 

11 – Die Fußballshow 2006:

“Die Show dauert 90 Minuten und vor dem Spiel kann der Ball gegessen werden. So würde wohl Sepp Herberger "11 - Die Fußballshow" zusammenfassen. In seiner emotionslosen Art hatte er ja schon 1954 zur Weltmeisterschaft jede vorausseilende Euphorie knapp abzubügeln versucht. Aber hinterher war die Freude über den Sieg groß. So ähnlich ist es auch bei "11".
Überzeugend ist letztlich, dass bei "11" alles perfekt durchkomponiert ist: Der Teppich zur Veranstaltungshalle ist grün, am Eingang gibt es Fan-Gummibänder, auf die Bühne strahlt Flutlicht. Zwei Fußballfans heizen die Publikumsstimmung auf. So in Fußball-Atmosphäre eingelullt, beginnt die kurzweilige Unterhaltungsshow.
Hier vereint Produzent Bernhard Kurz das Schönste am Fußball - jenseits des sportlichen Wettbewerbs: Präzision, Akrobatik, Rhythmik und Humor. Dafür hat er eine vorzeigbare Truppe zusammengestellt ...”

Berliner Zeitung, 23.06.2006

 

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